ISEK : Ja, aber …

06.12.2018

Wir haben in Neunkirchen-Seelscheid Handlungsbedarf für gemeindeeigene Gebäude, so z.B. den Altbau des Antonius-Kollegs, aber auch für die Schulen. All das veranlasste uns bereits 2014 in Ratssitzungen zum Wohle der Gemeinde ein Städtebauliches Konzept anzuregen, um über Landeszuschüsse die Umsetzung zu ermöglichen. Zunächst vergebens. Im April 2016 forderten wir dies in einem schriftlichen Antrag, der dann auch umgesetzt wurde und in einem Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) mündete.

In einer Klausur hat sich die CDU-Fraktion damit eingehend beschäftigt und die Vorschläge diskutiert. Was haben wir vermisst? Die Sanierung des Altbaus Antonius-Kolleg war im vorgelegten Entwurf nicht enthalten, aber dafür andere Maßnahmen, wo wir keinen Handlungsbedarf sehen und die wir nicht befürworten:
    • Gestalterische Aufwertung Bicesterpark (im Klartext Tausch mit dem Josef-Lascheid-Platz)
    • Gestalterische Aufwertung Platzflächen Zeithstraße
    • Gestalterische Aufwertung Markt
    • Gestalterische Aufwertung Hauptstraße Neunkirchen
    • Gestalterische Aufwertung Buswendeanlage
    • Gestalterische Aufwertung Vorzone Rathaus
Dies haben wir im Energie- Umwelt und Planungsausschuss vorgetragen und im Ergebnis die Aufnahme des Antonius-Kollegs in den Maßnahmenplan erreicht, wobei unserem Vorschlag die übrigen Maßnahmen zu streichen nicht gefolgt wurde.
Da für eine Billigung durch das Land eine breite Zustimmung im Rat erforderlich ist, haben wir dem Kompromiss zugestimmt, wobei durch die Bürgermeisterin nochmals bestätigt wurde: Dies ist kein abschließender Maßnahmenkatalog und jedes Vorhaben wird einzeln abgestimmt! Dies war uns wichtig!

Wir wünschen einen schönen 2. Adventszeit
Hans-Jürgen Parpart, Stv. Fraktionsvorsitzender